Full text: 384. Ausstellung Oesterreichischer Kunst-Verein in Wien

     
        
       
        
      
       
     
       
       
         
     
    
     
    
  
    
  
  
    
   
  
   
  
  
  
  
  
    
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5. Schlimmer Rath. (W. Kray.) 
Brauchst ihm nicht, Alles abzuschlagen, 
Stets auf der Hut nur musst Du sein, 
Kein unbedingtes Ja. zu sagen, 
Und kein unwiderruflich Nein. 
6. Missverständniss. (W. Kray und L. W. Heupel.) 
Nur Einer, die ich Dir nicht nenne, 
Gehört mein Herz in Neid und Noth, 
Und, ob’s mein Mund auch nie bekenne, 
Mein Lieben treu bis in den Tod. 
7. Auf Burg Katz. (L. W. Heupel.) 
Sie ‚barg verschämt die heissen Wangen 
An seiner Schulter, und er hielt 
Sie lange schweigend so umfangen, 
Von einem Sonnenstrahl umspielt. 
5. Zur Wasser-Heimat. (L. W.; Heupel.) 
Am Strome hob sie beide Hände 
Und rief: „Ich komme, nimm’ mich auf!“ 
9. König Rhein. (W. Kray und L. W. Heupel.) 
Aber über, Dich verhängt 
Sei der Fluch, der schwer, verfängt : 
Wenn Du Einem Untreu lohnst, 
Will ich, dass Du Keinen schonst, 
Keinen, der zu Dir sich wagt, 
.Liebend Dich um Liebe fragt! 
| 10. Die Verloekung. (W. Kray und L. W. Heubpel.) 
Falsch waren meine Lieler, 
Falsch wie Dein Wort und. Sinn; 
Brichst Keiner die Treue wieder, 
Verräther, fahre hin! 
11 Heinrich’s Ende. (L. W. Heupel.) 
„Lurley! — o Du! 
In Deinen Armen«, haucht er stammelnd, 
„Ach stirbt’s sich süss“ — schnell fährt sie zu — 
Und presst so lange Lipp’ auf Lippe, 
Bis sie kein Leben mehr verspürt. 
12. Lurley. (W. Kray.) 
Ich will sie fangen und verderben, 
Mit listig lockendem Gesang, 
| Gebroch’nen Herzens soll’n sie sterben, | 
Ersticken in der Sehnsucht Drang..... 
  
  
  
   
 
	        
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