Full text: 274. Ausstellung – Oesterreichischer Kunst-Verein in Wien – Februar 1877

  
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Betrauert’ ich ihn ein züchtig Jahr, 
Visirte dann unterweil nach einem neuen Schatze. BF 
31. Gretchen und Schwestörchen. 
Mar garethe: 
Ich zog es auf und Herzlich lieb’t es mich; 
Es war nach meines Vaters Tod geboren; 
Die Mutter gaben wir verloren, 
So elend, wie sie damals lag, 
Und sie erholte sich sehr langsam nach und nach. 
Da könnte’sie nun nicht d’ran denken, 
Das arme Würmcehen selbst zu tränken 
Und so’erzög ich’s ganz allein, 
Mit Milch und Wasser; so ward’s mein, 
Auf meinem Arm; in meinem Schooss 
War’s freündlich, zappelte, ward gross. 
32. Er liebt mich — Liebt mich nicht. 
38. Gretchen am Sp 
Meine Ruh’ ist hin, 
Mein Herz ist schwer, 
Ich finde sie nimmer 
Und nimmermehr, 
34. Faust und Gretchen. 
Margarethe: 
So glaubst Du nicht (an Gott)? 
Faust: | 
Wer darf ihn nennen? 
Und wer bekennen: 1 
Ich glaub’ ihn? 
Wer empfinden 
Und sich unterwinden ; 
Zu sagen: ich glaub’ ihn nicht? 
35. Bauerntanz, 0 
Der Schäfer putzte sich zum Tanz, 
Mit bunter Jacke, Band und Kranz: 
Schmuck war er angezogen. . 
Schon um die Linde war es voll 
Und’ Alles‘tanzte schon wie toll. 
So ging der’ Fidelbogen, A 
36; KErecHintung des Erdgeistes. ! 
Geist: 
Wo bist du, Faust, Ads? Stimme mir Örklang ? 
Der sich an mich mit allen Kräften drang? 
Bist Du es ? der von meinem Hauch umwittert, 
In allen Lebenstiefen zittert, 
Ein furektsam weggökrümmter‘ Wurm! 
37, Wagner vor Faust’s Zimmer. ; . 
»Verzeiht; jeh Hör euch. Weelahriren‘; 
‘Ihr akstg gewiss ein BrfechisCh' Trauerspiel% ; 
{ tardlıralkk 
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