Full text: Vincent van Gogh

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g derselben. Es ist viel Wahres da drin. Eine Erklärung in der Nach' g 
g ahmung. GRILLPARZER, g 
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o Die Kunst verhält sich zur Natur, wie der Wein zur Traube. o 
g Q GRILLPARZER, g 
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o Das Kunsturteil des Dilettanten und des Meisters unterscheiden sich g 
o darin, daß ersterer dabei das Kunstwerk mit sich in Übereinstimmung g 
o zu bringen sucht, letzterer sich mit dem Kunstwerke, 
o □ GRILLPARZER. ° 
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o Ein gewißer Kunstsinn ist in Deutschland ziemlich verbreitet, der g 
o K ü n s 11 e r s i n n aber ist fremd darin. GRILLPARZER. ° 
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o Man sagt: der Zweck des Schönen ist Vergnügen! Erstens: was heißt o 
o denn das: Zweck des Schönen? Der Zweck des Wahren ist das g 
g Wahre und der Zweck des Schönen das Schöne, denn, wenn man je g 
o auf die praktischen Wirkungen des Schönen achten will, wer wird da g 
o bloß das Vergnügen nennen, das auch das Angenehme hervorbringt g 
o und das Schöne nur insofern, als es auch angenehm ist, was nicht o 
o immer der Fall ist. GRILLPARZER. § 
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g Mit der Impressionistenanschauung haben die Bilder van Goghs nicht g 
g allzuvieles zu tun: an van Goghs Bildern fühlt man Farbe — die g 
g Farben der impressionistischen Maler werden hingegen durch ihre g 
o Richtigkeit aufgehoben und liegen über den Dingen wie ein Hauch, o 
§ □ EMIL HEILBUT. ° 
o 1 — 1 o 
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g Dimier meinte, die großen Leidenschaften wären die Quelle des Genies, g 
g Ich denke, daß es allein die Phantasie ist oder, was auf dasselbe hin' g 
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