Full text: Katalog der Modernen Galerie Wien 1906

Schwertes durch den Papst an den Prinzen 
bezieht. 
Westlich (links) vom Eingange durch- 
schreitet man noch einmal einen Teil des 
früheren Wintergartens, dann gelangt man 
in den quadratischen KEcksaal, dessen 
barocke Grotesken und Figuren von Jonas 
Drentwett, einem Angehörigen der alten 
Augsburger Goldschmiedfamilie, in Fresko 
ausgeführt sind. Weiters folgt die große 
Galerie, mit reichen, teilweise vergoldeten 
Stuckreliefs, deren Urheber aber nicht 
mehr festzustellen ist. Das gilt auch von 
dem Schmucke des anschließenden Raumes 
(„chambre de <conversation“ auf alten 
Stichen), der, wie die entsprechenden „Gold. 
kabinette“ im oberen Belvedere und dem 
früheren Stadtpalais des Prinzen (jetzt 
k.k. Finanzministerium) mit größter Pracht 
ausgestattet ist, aber trotzdem einen durch- 
aus vornehm-ruhigen Eindruck macht. 
Das Hauptgewicht bei der Schaffung 
der „Modernen Galerie“ wurde wohl mit 
Recht auf die Werke der österreichischen 
Künstler gelegt; doch soll auch die Fühlung 
mit dem Auslande nicht vernachlässigt 
werden. 
Klinger erscheint mit zweien seiner 
Hauptwerke; sonst sind von Deutschen 
IX 
 
	        
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