Full text: 223. Ausstellung – Oesterreichischer Kunst-Verein in Wien – Juni 1871

  
  
  
1318. -Schwind Moriz von, (+ München). Cartons zu den Wänägemäldenz a 1} 
 Landgrafensaäles auf der Wartburg. Eigenthum Sr. königlichen Hoheir As 
Grossherzogs von Sachsen-Weimar. 
13, Wart Berg, Dusollst eine Wartburg werden, (Ludwig IT, 
der Salier, gerieth auf der.Jagd unweit Eisenach auf eine Höhe, die er für | 
den Bau einer Grenzfeste 80, günstig‘ Ay dass er sich hier 1067 bis 
1070 seine Wartburg erbaute). ; 
14. Landgraf werde hart. (Ludwig IV. spät Abends im n Ver folgen eines | 
Wildes von seinen Gefährten, getrennt, bittet "einen Schmied um Obdach, | 
„Die räuberischen Vasallen/des Landgrafen,“ erwidert dieser, 
nichts als Brod und Wasser“, und die ganze Nacht hörte Ludwig den 
7 Sehmied bei jedem-Schlage ; Jaut aufsenfzen : A, Landgraf;werde hartı % was 
einen solchen Eindruck auf den Gast machte, dass er beschlöss’, Strenge 
Regentschaft zu führen, wodurch er sich den Beinamen „der Eiserne‘ 
erwarb). 
liessen mir [| 
  
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15. Treue Mannen;sind; die beste, Maue‚ xy (Als Kaiser Friedrich | 
Barbarossa seinen. Verwandten? Ludwig EL ‘Eisernen auf Schloss Neuen: 
burg besuchte und ihm sein Erstaunen über die schwachen Ringmauern 
kundgab, zeigte der Landgraf--seinem Gaste des anderen Tages seine [ 
‚Vasallen, Ritter und Knappen als die beste Wehr für seine Burg). 
16. Er ging mit‘Löwen um; als scherzte’er (Ludwig IV., Gemalg 
) der heiligen Elisabeth; bezwingt durch seinen festen unbezwingbaren 
Blick den aus dem Käßg entsprungenen Löwen, bis es den Wächtern | 
  
==gelingt,-den-Flüchtling-wieder-in den Zwinger-zu- bringen). 
17. Ich suche meinen Esel: (Landgraf Ludwig zieht gegen Würzburg, 
um einen seiner-Unferthanen. einen armen ‘Krämer „/welchem Räuber aus 
dieser Stadt “seinen Esel gestohlen hatten, zu seinem Eigenthum zu ver- | 
helfen, Auf das Bekanntwerden des landgräflichen Begehrens öffnen sich 
sögleich die Thore der Stadt, und daR geraubte Eier Yan Seinem Kigen- | 
thümer zurückgegeben). 
  
18: ‚Das Kind soll trinken, an d kostete esta chen "ganzes ; 
Thüringer Land.“ A180 rief der: Aandgraf Friedrich aus, als’ er sein | 
neugebornes Kind-zür Taufe:in’s. Kloster zu Reinhardsbrünheh: bringen | 
"wollte, und: deshalb’die feindlichen Schaaren angreifen musste; ı 
19. Schwind Moriz von; (+! München): Der.(Frühling. Carton. zum Frestogemäldel 
im Stiegenhause der Arthaber’schen Villa. Bigenthuümsdes-Herr Ministeriahk 
rathes-Ed,/R. von Gerl;.- HE 
20. Schwind Moriz von; (+ München): Die zeichnende Kunst: Canton. zum A Fresco- 
gemalde,, im, Stiegenhause ‚der Arthaber’schen; Villa. Fägenkhuma des Herrn 
„Ministerialrathes Eduard, Ritter von ‚Gerl: 
21: Schwind Moriz von, (+ München). Entwurf‘ /zu: "dem (rabmonnmente für | 
Herrn Anton Ritter von Spaun. Eine weibliche Gestalt, Ober-Vesterreich | 
vorstellend, schmückt das/Grab des um; das-Land:, hochverdienten; Mannes. | 
Der Dichter, des Nibelungenliedes stimmt. sein Saitenspiel, um den Ge- 
schichtsforscher Spaun zu preisen, der ihn zuerst als Oesterreicher er- 
kannte. Zeichnung. Eigenthum des Herrn ‚Ludwig Ritter von Spaun,. 
22. Schertie Valentin in Frankfurt am Main. Schwind’s Portrait. Lithographie, 
Pr.Exemplar 2.4 a Ze + 1.1.80 Kr. rheing 
"88. Schwind Moriz von, (+ München). Die "dret Grazien. Bleistiftzeichnung zum 
ersten Entwurf des Foyerbildes : Mozart. Zigenthum bei Herr DE ‚SieDe 
. in Frankfurt am Main, 
24. Nakken W. C. in Hääg. Die Dorfschmiede.” Oelbild, Verkäufich 
25. Ströebl F. in Brüssel. Interieur, Oelbild.. . . . . ABS 
26. Calame A. (+ Genf.) Landschaft. Oclbild, 4ErBäuflicht‘ A 
27. -Marco Carl (+). Aus der Campagna. Oelbild. . 0.0 A 1300 ö. W, 
   
  
  
 
	        
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