Full text: 346. Ausstellung – Oesterreichischer Kunst-Verein in Wien – Februar – März 1886

8 
297. Ofen. 
298 Thüre. Photographien, 
299—300. Franzenburg zu Laxenburg. 
299. Thron. . 
300. Marmorkapelle. | Photographien, 
301. Achini A. in Mailand. Studienkopf. Aquarell... 250 Frances, 
302-——303. Kaufmann A. in Paris. 
302. Norwegischer Fjörd. 
303. An der schwedischen Küste. (Mondbeleuchtung.)  Oelbilder. 
a fl. 400-6. W. 
304. 'Eschenburg ‘ Marianne Baronesse in Wien. Am Brunnen, Oelbild. 
Verkäuflich. 
305. Leimgrub M. in München. Partie! bei Innsbruck. Oelbild.fl. 60 6. W. 
306. Streitschek J. in Wien. Feldblumen. Oelbild....... fl. 130 6. W. 
307. D’Agata A. in Catania. Mädchen‘ aus Catanien. Pastellbild. 
400‘ Frances. 
308. Hausmann Ernst in München. Maskenmaler' in Palermo.  Oelbild. 
} fl. 250 6. W. 
309. Knapp G. in München, 
„Der König von Zion‘. 
Oelgemälde. 
Die Wiedertäufer ‚huldigen ihrem Könige Jan von Leyden.in der 
Stadt Münster 1534, (Auf einem goldstrotzenden. Throne sitzt in präch- 
tigen Gewändern der Schneider Jan Bockelson aus Leyden, welcher 
auf Grund der »OÖffenbarungen« eines verrückten Goldschmiedes zum 
»Könige der ganzen Welt« ausgerufen wurde. Obschon dieser ‚entsetz- 
liche, Profet ‚die Güter- und. Frauengemeinschaft einführte, ‚stellt ihn 
Knapp’s Oelgemälde gleichwohl als einen ‚Monogamisten vor. »Die 
Königin von Zion« steht, neben; dem Throne, des Schneiderkönigs und 
erbaut sich an der religiösen Zerknirschung ‚all’ der Irregeführten. Hinter 
der Gruppe der Wiedertäufer stehen einige Frauen und Jungfrauen, an 
denen eben die Ceremonie der Wiedertaufe vollzogen wird. Im ‚Hinter- 
grunde dieser Scene hängen, an Baumstämmen befestigt, Gegner der 
Wiedertaufe, welche, der grausame Bockelson mit Pfeilen beschiessen 
liess. Der Kopf des »Königs von Zion« ist nach ‚einem Bildnisse 
 Bockelson’s (in der Akademie von ‚Münster, mit der Jahreszahl 1533 
bezeichnet) gemalt. Auch Bernhard Knipperdolling, der Bürgermeister 
  
ZZ zz
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.