Full text: Katalog zur III. allgemeinen deutschen Kunst-Ausstellung in Wien

Vorbemerkung. 
Oie Ansstellungs - Kiiumlichkeiten sind nach den fünf grossen 
Kunststädten Deutschlands: Berlin, Dresden, Düsseldorf, München und 
Wien nach Möglichkeit geordnet. In dem Hauptsaale des Künstlerhauses 
jedoch, welcher seiner ganzen Anlage nach der Ausstellung grosser 
Bilder entspricht, wurden Kunstwerke von bedeutenderen Dimensionen 
verschiedener Kunststädte untergebracht und hat sich hiedurch dieser 
Ausstellungsraum zu einem gemeinschaftlichen gestaltet. 
Die kleineren Kunstgenossenschaften schliessen sieh als Neben- 
gruppen den Hauptgruppen an, so dass die sämmtliehen Kunstwerke 
Deutschlands, obwohl einer Kette angehörend, in ihren Phasen doch 
möglichst übersichtlich vorgeführt werden konnten. 
Die Cartons, Zeichnungen, Aquarelle, Kupferstiche, architektonischen 
Pläne u. s. w. wurden insgesammt in Bäumen, entsprechend dem Wesen 
dieser Kunstarten, d. i. abgesondert von den Oelgemälden, untergebracht, 
Bezüglich der Aufstellung der plastischen Kunstwerke glaubte 
man, mit Ausnahme eines für schwere Plastik bestimmten feaaies unt. 
des Stiegenhauses nach dem Principe der Vertheilung Vorgehen zu sollen, 
so dass, allerdings wieder nach möglichster Ordnung der Kunstschulen 
denselben fast in allen Sälen des Hauses Raum gegeben wurde. 
Somit dachte man am besten ein einheitliches Bild des Schaffens 
der deutschen Künstler zu geben, ohne ihre charakteristischen Merkmale 
durch Untereinandermengung der Schulen in der l’otalerscheinung abzu 
schwächen. 
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